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"Baden unter Strom"

Eine Regionalgeschichte der Elektrifizierung

Autor: Bernward Janzing

 

In Wort und Bild zeichnet der Freiburger Journalist Bernward Janzing die spannende Historie des Stroms in Baden nach - von den ersten Anfängen bis in die jüngste Gegenwart. Er zeigt auf, wie badische Gemeinden in der europäischen Stromwirtschaft Geschichte geschrieben haben: Triberg war im Jahre 1884 die erste Stadt Deutschlands, die ihre Strassenbeleuchtung komplett auf elektrisches Licht umstellte. Das Kraftwerk Stallegg in der Wutachschlucht brachte 1895 den Ferntransport des Stroms erheblich voran. Und in Rheinfelden und Laufenburg gingen 1898 und 1914 die größten Wasserkraftwerke Europas in Betrieb - sie legten zugleich den Grundstein für den europäischen Netzverbund.

 

In den 1920er Jahren schließlich war Baden beim Talsperrenbau Wegbereiter. Und ganz im Stil der Region gingen auch in der Nachkriegszeit immer wieder Entwicklungen von Baden aus. So war in den 1970er Jahren die Bauplatzbesetzung in Wyhl die Geburtsstunde der deutschen Anti-Atom-Bewegung. Sie hinterließ nachhaltig Spuren - Freiburg wurde in den folgenden Jahrzehnten zur Stadt der Solarenergie. Und in Schönau wurden die "Stromrebellen" bundesweit bekannt, indem sie im Kampf gegen die Atomkraft das örtliche Stromnetz kauften und einen eigenen Stromversorger gründeten.

 

Angereichert mit zahlreichen Anekdoten, zeitgenössischischen Zitaten und mitunter überraschenden Hintergründen hat der Referent in sechsjähriger Recherche die vielfältigen Facetten von mehr als 125 Jahren badischer Stromgeschichte aufbereitet.

 

Verlag:              Dold-Verlag

ISBN:                 3-927677-27-2

Einband:            Gebunden, 128 S., 185 Abb. , durchgeh. vierfarbig, 22 x 17 cm

Erschienen:       2002

Preis :               29 Euro (ohne Versand- und Portokosten)