Industriepartner isover G+H
Im Jahr 1878 gründete der der Chemiker Dr. Carl Grünzweig und der Kaufmann Paul Hartmann im Jahr 1878 eine chemische Fabrik in Ludwigshafen am Rhein. Mit Korkstein als erstem Patent gelingt dem kleinen Unternehmen der erste entscheidende Erfolg. Die Zutaten muten heute fast abenteuerlich an: Korkholz, Zement, Sand und Pflanzenfasern aller Art. Neben den Korkprodukten experimentieren die Techniker von Grünzweig + Hartmann mit mineralischen Rohstoffen aus Gestein. 1938 wird die Steinwolle wird geboren. 1974 übernimmt der französische Konzern Compagnie de Saint-Gobain, Paris, 95 % des Aktienkapitals von Grünzweig und Hartmann. Das ursprüngliche Unternehmen wird mit der Aachener Glasfaser GmbH verschmolzen, die Glaswoll-Dämmstoffe ins Sortiment mit einbringt.
Ende der achtziger Jahre heißt das Gebot der Stunde: Energieverbrauch und Abgase drastisch senken. Die Zeit ist reif für das erste Warmdach-Dämmsystem von Isover, das besonders effektiv in der Dämmwirkung ist, weil es auf die Luftschicht in der Konstruktion verzichtet. Das System besteht aus dem Klemmfilz Isophen und dem Winddichtpaket Difunorm. Vor dem Hintergrund strittiger Diskussionen über ein mögliches Risikopotenzial durch Glaswolle-Fasern stellt Isover 1995 als erstes Unternehmen seine Produkte auf eine neue biolösliche Fasergeneration um: auf Ki 40. 2004 wird der Hochleistungs-Dämmstoff ULTIMATE im Markt eingeführt. Mit diesem innovativen Produkt ist Isover ein Meilenstein bei der Mineralwolle-Herstellung gelungen – das Ergebnis jahrelanger Forschung und Entwicklung. ULTIMATE erfüllt die Vision eines Dämmstoffs, der sämtliche Vorteile von Glaswolle und Steinwolle in sich vereint, das heißt Leichtigkeit und hoher Brandschutz. Überzeugend in der Dämm-Wirkung, dabei supersicher, einfach im Handling und vorbildlich beim Umweltschutz.
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