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Stromspar-Check

Die Aktion Stromspar-Check ist eine gemeinsame Aktion des Deutschen Caritasverbandes e.V. (DCV) und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands e.V., eaD.

 

Die Aktion hat mehrere Ziele. Zum einen soll der Stromverbrauch in einkommensschwachen Haushalten verringert und damit deren Kostenbelastung reduziert werden, gleichzeitig erhalten Langzeitarbeitslose über ihre Tätigkeit als Stromsparhelfer die Chance auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben.

 

Die Grundidee des Projekts ist es, dass Langzeitarbeitslose zu sogenannten Stromsparhelfern geschult werden und anschließend einkommensschwache Haushalte beim Strom und Wasser sparen unterstützen. Nach einer Schulung gehen sie in Haushalte, die Transferleistungen erhalten (ALGII, Sozialhilfe oder Wohngeld), und suchen nach Stromfressern und nach Einsparpotentialen bei Wasser und Heizenergie, wobei sie kostenlose Soforthilfen (z.B. Energiesparlampen, schaltbare Steckerleisten) in den Haushalten installieren. Die Teilnahme am Projekt ist für die Haushalte freiwillig und kostenfrei.

 

Aktuell wird der Stromspar-Check in gut 80 Standorten bundesweit angeboten.

 

Nicht zuletzt leistet die Aktion einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz, weswegen sie vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert wird.

 

Die Energieagentur Regio Freiburg ist auf Ebene der Bundeskoordination für die Erstellung des Schulungkonzepts und des Handbuchs zuständig. Sie ist an der Weiterentwicklung der zentralen Datenbank zur Erfassung der Stromsparchecks beteiligt und berät die Bundeskoordination in fachlichen Fragen.

 

Auf regionaler Ebene koordiniert sie die Standorte Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz und ist für die Qualitätssicherung der Schulungen und Checks verantwortlich.

 

Am Standort Freiburg führt die Energieagentur die Schulung der etwa 10 Stromsparhelfern durch.