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Presseinfo 2017/6: Schauplatz Murgtalschule - Im Zeichen des Klimaschutzes

 

Murg, 20.09.2017. Stichwort Klimaschutz, Tatort Murgtalschule – Die Stadt Murg erlebte einen von klimaaktiven Bürgeraktionen geprägten Sommer: Ganz frisch im Gedächtnis sind noch der Energieaktionstag am 16. September, verschiedene Energieworkshops und der Kurs für klimafreundliches Kochen. „Lokaler Klimaschutz funktioniert eben nur, wenn auch die Bürgerinnen und Bürger motiviert werden und aktiv mitmachen“, erklärt Murgs Klimaschutzmanager Max Rüttinger. Schauplatz vieler Veranstaltungen war die Murgtalschule. Doch auch die Schule selber – Gebäude wie Nutzer*innen – steht als prominente öffentliche Liegenschaft im Zentrum klimaschonender Betrachtung.

Bild: L. Meyer, www.energieagentur-freiburg.de

Erklärtes Ziel ist es, die Murgtalschule „als Vorbild und Lernort für den Klimaschutz in Murg zu entwickeln“. So formuliert es das Klimaschutzkonzept, das die Energieagentur Regio Freiburg zusammen mit der badenova Ende 2014 im Auftrag der Stadt Murg vorlegte. Konkret heißt das: Die Kommune möchte zum einen mit energetischen Maßnahmen am Gebäude als Vorbild vorangehen. Zum anderen sollen Schüler*innen, Lehrer*innen und natürlich auch Hausmeister für einen schonenden Umgang mit den Ressourcen Energie, Wasser und Müll sensibilisiert werden. Und oft lassen sich mit verblüffend einfachen Tipps – Licht aus! Fenster zu! – schon große Einsparungen bewirken.

 

Gewusst wie: Nach dem Motto „Energiesparen kann jeder“ erteilte deshalb der fesa e.V. im letzten Schuljahr den Schüler*innen an der Murgtalschule Energiesparunterricht. Auch das Lehrpersonal wurde geschult, um seinerseits Energie- und Klimaschutzaspekte kompetent in den Unterricht einbringen zu können. Referent Florian Schmid von der Energieagentur Regio Freiburg freute sich über das breite Interesse in der Lehrerschaft. „Bei den Schulhausmeistern ist da allerdings noch Luft nach oben“, bedauerte er. Denn gerade Hausmeister, die in der Regel die Heizungsanlagen betreuten, müssten die technischen Einstellungen im Blick haben. Hier schlummere ein großes Einsparpotenzial. Aus diesem Grund waren alle Schulhausmeister aus ganz Murg eingeladen. Nur wenige folgten dem Angebot.

 

Geringerer Energieverbrauch kostet auch weniger Geld! Das motiviert natürlich zum Energiesparen. Eben darauf setzt das Einsparbeteiligungsprojekt „fifty-fifty“. Florian Schmid stellte es im Rahmen einer Infoveranstaltung vor. Neben praxisorientieren Schulungen in Sachen Ressourcensparen bietet das Projekt den Schulen handfeste finanzielle Anreize: 50 Prozent der Kosteneinsparung, die Schulen im Rahmen des Projektes erzielen, fließen in die Schulkasse. Von der anderen Hälfte profitiert die Kommune – „fifty-fifty“ eben, wie der Name schon sagt. Zwar hat die Kommune die Projektorganisation zu tragen, gleichzeitig genießt das Projekt aber staatliche Förderung. Über eine Teilnahme wird in Murg noch diskutiert.

 

 

Pressekontakt:
Trix Saurenhaus
Energieagentur Regio Freiburg GmbH
Tel: 0761-79177-16
saurenhaus(at)energieagentur-freiburg.de