Sonderförderung begünstigt die Haussanierung
Dena-Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus-im-Bestand“ mit Mitteln der KfW-Förderbank läuft noch bis Ende November 2007
Stadt Freiburg gibt Zuschuss von 8.000 Euro pro Objekt – Infoveranstaltung am 13.09.2007 von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr im Solar Info Center Freiburg.
Freiburg, 5.9.2007. Alte Wohngebäude so zu sanieren, dass sie besser sind als neue Niedrigenergiehäuser? Das ist möglich! Die Deutsche Energieagentur (dena) initiierte ein Modellvorhaben, um Innovationen in der energetischen Sanierung zu fördern, das nun bereits in die dritte Runde geht. Die Energieagentur Regio Freiburg ist regionaler Partner des Projektes und unterstützt die Antragsteller in der Region. Mittlerweile profitieren Planer, Architekten und Wohneigentümer von den Erfahrungen aus über 150 umgesetzten Modellsanierungen. Schnelles Handeln wird belohnt! Bei einer Antragstellung bis Ende November erhalten Wohneigentümer außergewöhnlich attraktive Fördermittel, um mit ihrem Eigenheim die Energiekosten maßgeblich zu reduzieren, die Wohnatmosphäre zu optimieren und den Klimaschutz nachhaltig zu fördern.
Bestehende Wohngebäude benötigen durchschnittlich dreimal soviel Energie zur Wärmeversorgung wie Neubauten. Doch trotz steigender Energiepreise werden bei Sanierungsvorhaben die bestehenden Energieeinsparpotentiale nicht ausgeschöpft. Zurückgehend auf eine Empfehlung des Rates für Nachhaltigkeit initiierte die Deutsche Energieagentur (dena) im Jahr 2004 das Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand“. Ziel des Vorhabens ist, mit Hilfe von Best-Practice-Projekten den Wissenstransfer zu beschleunigen und energetisch anspruchsvolle Sanierungsstandards auf dem Markt zu etablieren. Mit den umgesetzten Bauvorhaben sollen übertragbare und wirtschaftlich tragfähige Sanierungsempfehlungen zur Nachahmung anregen.
Inzwischen wurden im Rahmen des Modellvorhabens über 150 Gebäude zu energetisch hocheffizienten Niedrigenergiehäusern saniert. Im Schnitt unterschreiten diese Gebäude die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) an vergleichbare Neubauten um 30 bis 50 Prozent. Das Projekt setzt Zeichen: Seit Januar diesen Jahres ist der erprobte energetische Sanierungsstandard „EnEV-Neubau minus 30%“ Teil der Breitenförderung des CO2-Gebäudesanierungsprogramms der KfW Förderbank. Der sehr anspruchsvolle Standard „EnEV-Neubau minus 50%“ wird als Modellvorhaben in der dritten Projektphase fortgeführt.
Die umgesetzten Sanierungsvorhaben zeigen, dass Energieeinsparung im Gebäudebereich ökologisch sinnvoll, wirtschaftlich vernünftig und technisch machbar ist. In Eichstetten erreicht ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert mit der Sanierung eine Primärenergieeinsparung von 89%. Ein Mehrfamilienhaus in Lörrach übertrifft mit 20 sanierten Wohnungen das Ergebnis noch und spart seitdem 92% der Primärenergie ein. Durch den Umbau wird neben der Entlastung des Geldbeutels auch nachhaltig Klimaschutz betrieben, der Wohnkomfort erheblich gesteigert und die Immobilien im Wert erhalten. Wer jetzt mit einer solch vorbildlichen Sanierung einsteigt, erhält Fördermittel von mehreren tausend Euro. Detaillierte Informationen zum Projekt finden Interessierte auf der Internetseite www.neh-im-bestand.de.
In Südbaden informiert die Energieagentur Regio Freiburg detailliert über das Projekt und unterstützt bei der Antragstellung. Ansprechpartnerin ist die Bauingenieurin Evelin Richter (Tel. 0761/79177-15, E-Mail: richter@energieagentur-freiburg.de). Projektanträge können bis Ende November an die Energieagentur Regio Freiburg gestellt werden.
Die Stadt Freiburg fördert darüber hinaus die Projektteilnehmer mit zusätzlichen 8.000 Euro pro Wohngebäude innerhalb des Stadtgebietes Freiburg. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung am 13. September von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr werden im Solar Info Center in der Emmy-Noether-Str. 2 (gegenüber Neue Messe) die aktuellen Fördermöglichkeiten vorgestellt. Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen und können sich bei der Energieagentur Freiburg anmelden. Weitere Informationen und Antragsunterlagen zum Förderprogramm sind unter der Hotline 01805-791000 (14 Cent/min) erhältlich.
Pressekontakt:
Dipl.-Ing. Evelin Richter
Projektleiterin Energieagentur Regio Freiburg GmbH
0761-79177-15
richter@energieagentur-freiburg.de
Bildmaterial kann ist auf der Homepage der Energieagentur zu finden:
www.energieagentur-regio-freiburg.de/index.php
Auf Anfrage können gegebenenfalls weitere Bilder übermittelt werden.




