Förderprogramm Wärmeschutz im Altbau
Unter der Hotline 0180/5791000 erhalten Interessierte Details zu Fördermöglichkeiten.
Pressemitteilung der Stadt Freiburg vom 13.7.2005
Städtisches Förderprogramm "Wärmeschutz im Altbau" wird fortgeführt
Umweltbürgermeisterin Stuchlik: "Wir knüpfen damit an erfolgreiche Pilotphase von 2003 an. Mit neuem Bonusprogramm "Solar und Spar" wollen wir Ausbau der Solarthermie gezielt fördern"
Das seit 2003/2004 erfolgreich gelaufene städtische Förderprogramm "Wärmeschutz im Altbau" wird fortgeführt. Hierfür hat der Gemeinderat im April 300.000 Euro pro Jahr bewilligt. Das Programm ist ein wesentlicher Bestandteil des Freiburger Klimaschutzkonzepts, da mit dem neuen Förderprogramm eine CO2-Einsparung von 550 Tonnen pro Jahr erreicht werden kann. Die Fördermittel sind insgesamt geringer als in der Pilotphase (500.000 Euro pro Jahr), da die Zuschüsse des regionalen Energieversorgers badenova von 250.000 Euro nur einmalig beantragt werden konnten.
Mit dem bisherigen Programm "Wärmeschutz im Altbau" wurde klimarelevantes Kohlendioxid in erheblicher Menge von fast 700 Tonnen CO2 im Jahr eingespart und Investitionen in der Bauwirtschaft von rund 4 Millionen Euro, in 10facher Höhe des Fördervolumens, ausgelöst. Dies hatte einen positiven Effekt auf die örtliche Handwerkerschaft.
Aufgrund der bislang gemachten städtischen Erfahrungen werden die Förderrichtlinien optimiert. Der Antragsablauf für die Bauträger und für die Verwaltung wird wesentlich vereinfacht. Die Förderberechnung wird künftig von einer relativen Förderung (10 % bezogen auf die Investitionssumme) auf fixe Förderquoten geändert. Hier wurden auch die Erfahrungen von Vertretern der Bauwirtschaft in der Pilotphase berücksichtigt.
Wie bisher wird die Dämmung von Dach, Keller, Wand und Fensteraustausch in Zusammenhang mit einer Wärmedämmung gefördert.
Beim Neueinbau einer thermischen Solaranlage in Verbindung mit mindestens einer Dämmmaßnahme gibt es eine Zuschusserhöhung für die Wärmeschutzmaßnahme um 20 %. "Wir knüpfen damit an die erfolgreiche Pilotphase von 2003 an. Mit diesem neuen Bonusprogramm "Solar und Spar" wollen wir den Ausbau der Solarthermie gezielt fördern und knüpfen so an unsere Tradition als Solarhauptstadt an", so Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik.
Ebenfalls als besondere ökologische Sanierungen werden besonders umfangreiche Maßnahmen gefördert, bei denen drei von vier Bauteilen komplett gedämmt werden. Auch hier wird der Zuschuss für alle modernisierten Bauteile pauschal um 20 % erhöht.
Durchschnittlich ergibt sich künftig ein Fördersatz von 8% (statt bisher 10%). Ebenso wurden die Förderhöchstgrenzen aufgrund der niedrigeren Zuschüsse entsprechend nach unten angepasst. Voraussichtlich können pro Jahr etwa 80 bis 85 Vorhaben gefördert werden.
PVC-Fenster werden weiterhin nicht gefördert, da die Stadt Freiburg selbst aufgrund eines Beschlusses von 1996 auf den Einbau solcher Fenster verzichtet und den Einsatz von einheimischen Holz bevorzugt.
Eine Hotline unter der Nummer: 0180/5791000 ist ab sofort freigeschaltet, unter der sich Interessierte über die Einzelheiten des Förderprogramms "Wärmeschutz im Altbau" informieren können. Eine Energieberatung ist Voraussetzung für die Gewährung von Zuschüssen.
© Stadt Freiburg, Presse und Informationsamt




