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Alles zum Thema Erdwärme am Oberrhein

 

fesa e.V. gibt Leitfaden für Geothermie heraus

Zur Nutzung der Erdwärme gilt der Oberrheingraben als besonders geeignet. Der jetzt unter Federführung des fördervereins energie- und solaragentur regio freiburg (fesa e.V.) erschienene Leitfaden „Geothermie am Oberrhein“ ist das erste umfassende Kompendium zu dieser neuen regenerativen Energieform unter Berücksichtigung der regionalen Bedingungen. Beziehen können Sie den Leitfaden für 12,50 Euro (zuzügl. Versandkosten von 3,00 Euro) bei der Energieagentur Regio Freiburg (Tel. 0761-79177-10, Fax 0761-79177-19) oder im Internet unter www.energieagentur-freiburg.de.

 

“Wir möchten der Innovation zum Durchbruch verhelfen. Unser Leitfaden bietet alle Informationen, die Entscheider aus Wirtschaft und Politik brauchen, um mit den Möglichkeiten und Potenzialen der Geothermie vertraut zu werden“, sagt Jochen Schneider, Redaktionsleiter und Geschäftsführer des fesa e.V. „Erdwärme ist eine ernst zu nehmende Option für die zukünftige Energieversorgung in der Region.“

Besonders fundiert ist der „Leitfaden und Markführer für eine zukunftsfähige Energieform“ auf Grund der Beiträge von insgesamt 18 Co-Autoren. Vonseiten der Wissenschaft beschäftigen sich beispielsweise Wilhelm Schloz und Ingrid Stober vom Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau mit Fragen der Risikoabschätzung für tiefe Geothermieprojekte. Markus Müller vom Institut für Energetik und Umwelt gGmbH rechnet die Wirtschaftlichkeit dieser neuen Form der Wärme- und Stromgewinnung vor. Und Markus Wolfgramm von Geothermie Neubrandenburg GmbH erläutert die besonderen geologischen Voraussetzungen im Oberrheingraben.

 

Weitere Beiträge stammen von Autoren, die die Erdwärme bereits nutzen oder sich mit finanziellen und Versicherungs-Fragen auseinandersetzten. Die Herrenknecht Vertical GmbH erläutert in einem Kapitel die verschiedenen Bohrtechniken zur Erschließung der tiefen Geothermie. Sterr-Kölln & Partner beschäftigen sich mit Finanzierungsaspekten. Die Energieagentur Regio Freiburg GmbH beschreibt, unter welchen Bedingungen die oberflächennahe Erdwärmenutzung Sinn macht.

 

Weitere Themen des Leitfadens sind: Geothermie als Beitrag zur Energiewende, Nutzungsarten der Geothermie, Klimaschutz und Ökobilanz, Situation und Potenzial der tiefen Geothermie am Oberrhein.

Die Geothermie zeichnet sich – wie alle regenerativen Energieträger – durch Unabhängigkeit von endlichen Rohstoffen aus, steht im Gegensatz zu Anderen aber als grundlastfähige Energie zur Verfügung.

 

Geothermische Energiegewinnung ist unabhängig vom jahreszeitlichen Wechsel oder von Klimaschwankungen. Weitere Pluspunkte sind geringer Kohlendioxid-Ausstoß während der Lebensdauer eines geothermischen Kraftwerks und die Stärkung der dezentralen Energieversorgung und damit des heimischen Wirtschaftsraumes.

 

Der Leitfaden erscheint in einer Auflage von 3000 Stück. Neben zahlreichen Illustrationen enthält das 72 Seiten starke Werk ein Literaturverzeichnis, einen Glossar und ein Branchenverzeichnis. Gestaltet wurde der Leitfaden von der Agentur triolog und finanziert im Rahmen des Innovationsfonds Klima- und Wasserschutz der badenova AG & Co. KG. Die Herrenknecht Vertical GmbH, die Tiefbohranlagen speziell zur Erschließung geothermischer Energieressourcen konzipiert und fertigt, förderte dieses Projekt.

 

Der fesa e.V. setzt sich seit zwölf Jahren in der Region für den Ausbau der erneuerbaren Energien ein. Auf Initiative und durch Unterstützung des fesa e.V. konnten in Südbaden zahlreiche Energieprojekte verwirklicht werden, so z.B. die zahlreichen Regiosolarstromanlagen, Bürgerbeteiligungsanlagen im Bereich Windenergie sowie das Einspar-Contractingprojekt ECO-Watt.

 

Ansprechpartner fesa e.V.:

Dr. Jochen Schneider, fesa e.V., Solar Info Center, 79072 Freiburg, Tel. 0761/40 73 61, Fax 0761/40 47 70, mail@fesa.de, www.fesa.de

Vertrieb:

Energieagentur Regio Freiburg GmbH, Solar Info Center, 79072 Freiburg, Tel. 0761-79177-10, Fax 0761-79177-19, verlag@energieagentur-freiburg.de, www.energieagentur-freiburg.de