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Stromsparcheck

 

Caritas und Energieagenturen starten gemeinsam das Projekt "Stromspar-Check" für einkommensschwache Haushalte. Das Projekt wird als Verbund-Projekt durch den Deutschen Caritas-Verband (DCV) sowie den Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschland (eaD) durchgeführt.

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) im Rahmen der Klimaschutzinitiative.

 

Ziel des Projektes ist es, Stromkosten zu senken und damit Haushalte mit geringem Einkommen zu entlasten. Gleichermaßen soll der CO2-Ausstoß minimiert werden.

 

Im vergangenen Sommer führte die Energieagentur Regio Freiburg zusammen mit dem Büro Ö-Quadrat und der Berliner Energieagentur zu diesem Projekt eine Feldstudie durch: 80 Freiburger Hartz-IV-Haushalte wurden über Stromsparmaßnahmen erfolgreich beraten. Die Studie überzeugte das Berliner Ministerium, das daraufhin eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 5 Millionen Euro bereit stellen. (2,5 Millionen für die Caritas-Verbände, 2,5 Millionen für den eaD).

 

Die Energieagentur Regio Freiburg (EARF) übernimmt im „Stromspar-Check“-Projekt folgende Aufgaben:

 

In der Bundeskoordination:

  • Die Berliner Energieagentur (BEA) und die Energieagentur Regio Freiburg (EARF) unterstützen den eaD in der Bundeskoordination des Projektes
  • Die EARF, das Freiburger Büro Ö-Quadrat und die Agentur triolog entwickeln das Schulungskonzept und die –materialien in Abstimmung mit der Caritas

 

Als Regionalkoodinierungsstelle:

  • Die EARF ist als regionaler Partner für die Bundesländer Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zuständig. In diesem Rahmen betreut die EARF die Caritas-Standorte Konstanz, Ravensburg und Böblingen.
  • Pro Standort weist die EARF jeweils einen Trainer ein, der wiederum ca. 10 Langzeitarbeitslose in seiner Stadt als Stromsparhelfer schult. Diese Langzeitarbeitslosen sind bei der Caritas angestellt.
  • Die EARF leistet das Controlling der Stromspar-Checks auf fachlicher Ebene.
  • Die EARF ist erste Ansprechstelle für die Caritas-Standorte.
  • Die EARF setzt die regionale Öffentlichkeitsarbeit in Abstimmung mit den regionalen Caritas-Standorten um

 

Im Rahmen des Stromsparchecks nehmen sogenannte Stromsparhelfer zunächst eine Bestandsaufnahme aller elektrischen Geräte wie Waschmaschinen, Elektroherde, Kühlschränke, Lampen, Computer, Warmwasserbereiter oder Fernsehgeräte vor und messen deren Verbrauchswerte. Anschließend geben sie qualifizierte Tipps, wie man mit einfachen Mitteln den Verbrauch senken kann. Die an dem Verbrauch teilnehmenden haushalte bekommen kostenlos Energiesparlampen, Wasserperlatoren, TV-Abschalter oder schaltbare Steckerleisten eingebaut.

 

Das Besondere an der Aktion: Die Stromsparhelfer sind selbst Langzeitarbeitslose. Sie bekommen eine Einweisung durch qualifizierte Trainer der regionalen Energieagenturen und führen nach einer Einarbeitungsphase ihre Hausbesuche eigenständig durch. Umwelt- und sozialpolitische Maßnahmen werden in diesem Projekt eng verknüpft: Das Projekt will Langzeitarbeitslosen stärkere Chancen für den Arbeitsmarkt bieten udn eine Bevölerungsgruppe ansprechen, um die sich die Umweltschutzpolitik zu wenig gekümmert hat.

 

 www.stromspar-check.de

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