Optimale Förderbedingungen für Sanierung von Schulen
Kommunen und soziale Einrichtungen erhalten jetzt attraktive Fördermittel und profitieren von bundesweiter Öffentlichkeitsarbeit.
Im Januar dieses Jahres startete eine neue Fördermöglichkeit der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), in der zinsgünstige Kredite zur energetischen Gebäudesanierung von Schulen, Sporthallen und Kindertagesstätten bereitgestellt werden. Unabhängig davon hat vor 4 Jahren die dena in Zusammenarbeit mit verschiedenen Institutionen das Modellvorhaben „Niedrigenergiehaus im Bestand“ (NEHB) ins Leben gerufen. Dieses Breitenförderprogramm lässt sich nun mit dem „NEHB-Programm für Schulen“ von der dena kombinieren. Damit soll gezeigt werden, dass auch Sanierungen deutlich unterhalb des Neubau-Niveaus technisch realisierbar und mittel- bis langfristig wirtschaftlich sind. Projektteilnehmer zählen bundesweit zu den Wegbereitern einer zunehmenden Anzahl vorbildhafter und zukunftsfähiger Lösungen im Bereich der energetischen Sanierung von Nichtwohngebäuden.
Die Aspekte der energetischen Gebäudesanierung:
- Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen (vor allem die Betrachtung der Auswirkungen der Sanierung auf die Bewirtschaftungskosten und speziell auf die Energiekosten)
- Verbesserung der Funktionalität, der Behaglichkeit und des Komforts (durch Maßnahmen zur Raum- und Bauakustik, Belichtung, Beleuchtung, Belüftung und Lärmschutz)
- Erprobung innovativer Finanzierungs- und Organisationslösungen für Bau und Betrieb
- Architektonische Qualität, Verbesserung der städtebaulichen Qualität und städtebaulichen Aufwertung des Umfeldes
- Gesamtbezug hinsichtlich der Schulentwicklungsplanung und Einbindung des Vorhabens in die Region
- Beteiligung der Nutzer (z. B. Schüler, Eltern, Lehrer) am Sanierungsprozess
Die Vorteile für die Kommunen durch die Projektteilnahme:
1. Professioneller Öffentlichkeitsarbeit
Die dena kommuniziert mit dem Bauvorhaben Projektteilnehmer und Kommune als Vorreiter auf dem Gebiet Energiesparen und Energieeffizienz. Die Öffentlichkeit interessiert sich für energetische Sanierungsvorhaben, da es im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung ökonomisch, ökologisch, sozial und kulturell vorbildhaft ist. Neben der regelmäßigen Darstellung in den Medien werden die Bauvorhaben auch im Internet dokumentiert: www.neh-im-bestand.de.
2. Begleitung der Sanierung von einem Expertenteam
Bisher wurden im Rahmen des NEHB-Projekts Erfahrungswerte von mehr als 150 Modernisierungen gesammelt, auf die regionale Planer und Architekten zurückgreifen können. Durch den Erfahrungsaustausch profitieren diese ebenfalls von der Netzwerkbildung im Bereich der energetischen Bausanierung. Dadurch erhalten Kommunen eine reibungslose Sanierung und eine langlebige Qualität für den Gebäudebestand.
3. Finanzielle Unterstützung durch attraktive Fördermittel
Die dena fördert mit diesem Projekt Innovationen in der energetischen Sanierung. Zinsgünstige Kredite und Förderzuschüsse unterstützen Kommunen erheblich finanziell im Bereich der Investitionskosten. Für eine individuelle Beratung steht Bauingenieurin Evelin Richter zur Verfügung. Bitte Email mit Anliegen an richter(at)energieagentur-freiburg.de senden.
4. Wirtschaftliche Ressourcen werden in der Region gehalten
Energetische Sanierungsvorhaben unterstützen die regionale Wirtschaft und holen finanzielle Mittel in die Gemeinde. Neben dieser Wirtschaftsstärkung werden dauerhaft Energiekosten maßgeblich reduziert. Das zeigen bisher durchgeführte Bauvorhaben mit einer Energieeinsparung von bis zu 90%. Dokumentationen der bisherigen Modernisierungen auf der Internetseite www.neh-im-bestand.de.
Die Vorteile der energetischen Gebäudesanierung auf lange Sicht:
- Werterhalt des Gebäudes
- Höherer Komfort und Behaglichkeit
- Verbesserung der Raumluftqualität und damit auch der Hygiene
- Minderung der Energiekosten durch geringen Heizwärmebedarf
- Geringe Auswirkungen von zukünftigen Energiepreissteigerungen als vor der Sanierung
Projekte können bis zum 31. Oktober angemeldet werden. Gerne beraten wir Sie persönlich. Ihre Ansprechpartnerin ist die Bauingenieurin Evelin Richter (Tel. 0761/79177-15, E-Mail richter(at)energieagentur-freiburg.de).







